Achtung Stolpergefahr! – SAP Lizenzvermessung

Mit dem letzten Quartal des Jahres bricht auch die heiße Phase der Systemvermessung an, denn dann flattern Vermessungsaufforderungen seitens der SAP ins Haus. War die Vermessung früher auch schon umständlich und immer mit einem unguten Bauchgefühl verbunden, so ist sie heute eine echte Herausforderung mit vielen Stolpersteinen. Selbst bei einer softwareunterstützent Lizenzvermessung bedarf es großer Sorgfalt, um nicht ins straucheln zu geraten.  Denn stolpern und damit eine Nachzahlung riskieren möchte kein Unternehmen.

Daher hier ein paar Stolpersteine, die es zu beachten gilt:

Indirekte Nutzung

Das aktuell heißeste Thema, denn fast jedes Unternehmen verwendet Drittanwendungen. Webshop, SAP fremde CRM Systeme oder zum Beispiel eigene Mobile Lösungen, dass alles fällt unter die Kategorie „indirekte Nutzung“ und das kann ganz schnell teuer werden.

Der Trend geht zur Zweitlizenz

Wurden die ehemaligen Limited Professional Lizenzen richtig definiert, wie die SAP es vor zwei Jahren anmahnte, wenn diese Lizenzen weiter nachgekauft werden sollen? Wenn ja, dann ist Vorsicht geboten. Denn es kann passieren, dass Personen mit vermischten Arbeitsbereichen zwei oder sogar drei SAP-Lizenzen benötigten, weil sie selbst und nicht die SAP damals die Bereiche getrennt haben.

Berechtigungskonzept als Lizenzfalle

Es hat schon einige Unternehmen überrascht, dass sich die Lizensierung an den vergebenen Berechtigungen orientieren soll. Dies kann zur bösen Überraschung werden, wenn das hauseigene Berechtigungskonzept sehr weit gefasst ist. Damit würde einer Überlizenzierung nichts mehr im Wege stehen.

Durch ein aktives softwareunterstütztes Lizenzmanagement können Stolpersteine vermieden werden.
Unterstützt durch die richtige Software werden bereits im Laufe des Jahres Gefahren aufgedeckt. So ist die Reaktionsphase kurz und die Gefahren werden noch vor der Vermessung beseitigt. Oder es bedarf keiner Reaktionsphase, da die Software bereits Gefahrenquellen selbstständig geschlossen hat. Sich ausschließlich nur zu der Vermessungszeit mit den eigenen Lizenzbestand zu beschäftigen, ist definitiv sehr gefährlich. Nur Klarheit über die augenblickliche Lizenzsituation sorgt heutzutage für einen ruhigen Schlaf.

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