Chancen und Tücken beim Umstieg auf S/4HANA

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Beschäftigen Sie sich gerade auch notgedrungen mit S/4HANA? Zum einen heißt es von Seiten der SAP, dass die alte SAP Enterprise Wartung bis 2025 gewährleistet wird. Andererseits sorgt SAP aber auch dafür, dass immer mehr Prozesse auf HANA laufen. Außerdem scheint SAP ganz gierig darauf zu sein, dass Kunden so schnell wie möglich auf S/4HANA umsteigen. Ziehen da neue Gewitterwolken am SAP-Himmel auf?

Was ändert sich bei einer Umstellung auf S/4HANA eigentlich?

Natürlich die Kosten! Einen kritischen Blick sollte man bei der S/4HANA-Nutzung vor allem auf die Hardwarekosten richten, denn diese werden sich mit Sicherheit erhöhen. Aber auch die anfallenden Kosten für neue Applikationen, neue Lizenzen, neue Package Angebote werden steigen … wer soll sich da noch auskennen?

Außerdem werden sich auch die Lizenztypen ändern. Momentan gibt es bei der S/4HANA-Nutzung nur noch vier Lizenztypen zur Auswahl. Diese sind den bisherigen Lizenzen in Sachen Kosten und Funktionen teilweise recht ähnlich. Einige sind dafür aber wieder recht unkonkret definiert, was in Zukunft sicherlich für weiteren Unmut sorgen wird.

Eine Passage in der SAP Preis- und Konditionsliste (PKL) lässt eine eindeutige Nutzung von Drittsoftware neben oder zusammen mit S/4HANA fraglich erscheinen. Achten Sie bei Vertragsverhandlungen auf diesen Punkt und lassen Sie sich das Recht, Drittsoftware weiter wie bisher zu nutzen, direkt vertraglich zusichern.

Die Prozesswelt ist in jedem Unternehmen meist stark von Eigenentwicklungen, Add-Ons, oder Drittsoftware durchdrungen, die ein effizientes Arbeiten erst möglich machen. Bedenkt man diese Verbindung, sollte man also aufmerksam sein.

Neben den altbekannten Gefahren, in die Kostenfalle zu tappen, bietet die Einführung oder der Umstieg auf S/4HANA aber auch die Möglichkeit einer effektiveren Aufstellung in der Zukunft.

Was sollte ich bei einem Wechsel auf S/4HANA beachten?

1. Ganz wichtig: Loten Sie aus, was es der SAP wert ist, dass Sie auf S/4HANA umsteigen. Hier ist die SAP im Augenblick sehr verhandlungsbereit, Goodies anzubieten, damit man diese Prozesse einführt.
2. Stürzen Sie sich nicht gleich in eine komplette Migration! Gehen Sie die Sache lieber ruhig und bedacht an.
3. Starten Sie vor einer Einführung von S/4HANA zunächst eine Bestandsaufnahme.
4. Vergleichen Sie sehr genau, welche derzeit genutzten Drittsysteme eventuell sogar durch S/4HANA Prozesse ersetzt werden können.
5. Klären Sie frühzeitig, ob ihr bestehendes Lizenz-Portfolio für die S/4HANA Systeme weiter genutzt werden kann oder wie es gewandelt werden muss.
6. Nutzen Sie Lizenzoptimierungssoftware als Unterstützung! Durch Man Power allein sind die genannten Arbeitsschritte nur fragmentarisch und äußerst ungenügend zu leisten.

 

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1 Kommentar zu „Chancen und Tücken beim Umstieg auf S/4HANA“

  1. Pingback: Umstellen auf SAP S/4 HANA – htconsult

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