Google Ranking – die wichtigsten SEO Ranking Faktoren

Die SEO-Anforderungen an eine Webanwendung ändern sich ständig, und es kann schwierig sein, mit den neuesten Entwicklungen Schritt zu halten. Aber wenn Sie möchten, dass Ihre Google-Rankings von ungesehen an die Spitze der Liste oder zumindest auf Seite 1 der Suchergebnisse gelangen, müssen Sie auf dem Laufenden sein und Ihre Webseite ständig überarbeiten.

Gut optimierte Webseiten erhalten mit der Zeit immer mehr Traffic, und das bedeutet mehr Leads und Verkäufe, sowie eine höhere Aufmerksamkeit. Ohne SEO werden die Suchenden Ihre Webseite nicht finden, und all Ihre harte Arbeit und Investitionen werden umsonst sein.

Im 2. Teil dieser Blog Serie stelle ich Ihnen die wesentlichen SEO-Ranking-Faktoren vor, die Sie benötigen, um die Suchergebnisse zu dominieren.

Was sind die wichtigsten SEO-Ranking-Faktoren?

  1. Eine sichere und zugängliche Website

Google muss in der Lage sein, die URL zu besuchen und sich den Seiteninhalt anzusehen, um zu verstehen, worum es auf dieser Seite geht. Um den Bots zu helfen, benötigen Sie

  • Eine Website, die mit einem gut kodierten Website-Builder erstellt wurde
  • Eine robots.txt-Datei, die Google mitteilt, wo es nach Informationen zu Ihrer Website suchen kann und wo nicht
  • Eine Sitemap, die alle Ihre Seiten auflistet

HTTPS ist kein Faktor bei der Entscheidung, ob eine Seite indiziert werden soll oder nicht, es ist ein „leichter Ranking-Faktor“ und „HTTPS ist für die Nutzer großartig“.

Wenn Sie die SSL-Sicherheit auf Ihrer Website noch nicht aktiviert haben, sollten Sie dies tun.

  1. Seitengeschwindigkeit (einschließlich mobiler Seitengeschwindigkeit)

Seit Jahren wird die Seitengeschwindigkeit als einer der führenden SEO-Ranking-Faktoren genannt. Google möchte die Erfahrung der Nutzer mit dem Web verbessern, und schnell ladende Webseiten werden das tun. Dies gilt vor allem für mobile Webseiten.

  1. Mobilfreundlichkeit

Wenn wir schon beim Thema Handy sind, so ist die Handy-Freundlichkeit ein weiterer wichtiger SEO-Ranking-Faktor. Mehr Menschen nutzen mobile Geräte als Desktops, um auf das Web zuzugreifen, und das ist ein Grund dafür, dass sich die Art und Weise, wie Google die Suchergebnisse einordnet, geändert hat.

Googles Mobile-First-Index ist Realität, was bedeutet, dass das Unternehmen seine Ergebnisse zunächst von mobil-optimierten Webseiten bezieht und nicht von Webseiten, die auf Desktop-Computer ausgerichtet sind. Wenn Ihre Webseite nicht für mobile Endgeräte optimiert ist, riskieren Sie, unnötig in der Rangliste unterbewertet zu werden.

  1. Domain Alter, URL und Autorität

Wussten Sie, dass fast 60 % der Websites, die ein Top-Ten-Ranking in der Google-Suche haben, drei Jahre oder älter sind? Nur sehr wenige Websites, die jünger als ein Jahr sind, erreichen dieses Ranking.

In einigen Fällen ist der Domainname von Bedeutung. Obwohl Google Domains mit exakt übereinstimmenden Domains bestraft hat (Domains, bei denen das Ziel-Keyword in der URL enthalten ist), gilt diese Strafe im Allgemeinen für Spam-Sites mit dünnem Inhalt.

Wenn es um Suchmaschinen-Ranking-Faktoren geht, zählt Autorität. Wie Sie sehen werden, ist das normalerweise eine Kombination aus gutem Inhalt und Off-Page-SEO-Signalen wie eingehende Links und soziale Anteile.

  1. Optimierter Inhalt

Der Inhalt ist einer der wichtigsten SEO-Ranking-Faktoren überhaupt. Hier gilt es sicherzustellen, dass die Suchbegriffe, also Wörter und Phrasen, mit den Inhalten auf der Webseite übereinstimmen. Sie beschreiben auch die Themen, um die es auf der Webseite geht. Doppelte Inhalte sind ein negativer Faktor für das SEO-Ranking, man kann Google aber auch mitteilen, welcher der ähnlichen Inhalte relevanter ist, dazu verwendet man kanonische URLs. Am Ende geht es für Google immer um qualitativ hochwertigen Content. Hierüber lässt sich ein eigener Artikel schreiben und daher soll hier nicht tiefer darauf eingegangen werden.

  1. Technisches SEO

Ein Aspekt der Optimierung von Inhalten für bessere Suchmaschinenplatzierungen ist es, den richtigen Code zu finden.

Hier sind einige der Aspekte, die Sie kontrollieren können, auch wenn Sie kein Programmierer sind:

  • Fügen Sie Schlüsselwortphrasen in die Seitentitel ein. Hier schaut Google zuerst nach, um festzustellen, welcher Inhalt für welche Suche relevant ist.
  • Verwenden Sie Header-Tags, um Inhaltshierarchien anzuzeigen, die mit Ihrem Titel bei h1 beginnen, und verwenden Sie dann h2 oder h3 für Unterüberschriften.
  • Erstellen Sie eine Metabeschreibung, die sowohl Leser anlockt als auch Ihre Schlüsselwortphrase enthält
  • Halten Sie diese Meta-Beschreibungen kurz und eingängig bei etwa 160 Zeichen
  • Verwenden Sie Schlüsselwortphrasen in Bild-Alt-Tags, um zu zeigen, wie diese Bilder für den Hauptinhalt relevant sind
  • Das Einfügen von Alt-Tags hilft auch Menschen mit Sehbehinderungen, Ihre Website mit Screenreadern zu genießen.
    • Verwenden Sie Schema-Markups, um Google mitzuteilen, welche Art von Content Sie produzieren
  1. Benutzererfahrung (User Experience)

Seit einiger Zeit setzt Google künstliche Intelligenz ein, um Webseiten besser einzuordnen. Es nennt dieses Signal RankBrain. Dazu gehören auch andere Signale, die Ihr Suchmaschinen-Ranking beeinflussen. Dazu gehören:

  • Click-Through-Rate: der Prozentsatz der Personen, die auf Ihre Website klicken, um sie zu besuchen, nachdem ein Eintrag in den Suchergebnissen erscheint
  • Absprungrate (insbesondere Pogo-Sticking): die Anzahl der Personen, die auf Ihre Seite klicken und schnell zu den Suchergebnissen zurückkehren
  • Verweildauer: wie lange Besucher auf Ihrer Website bleiben, nachdem sie angekommen sind

Wenn Leute auf Ihrer Website landen, sie nicht mögen und diese wieder verlassen, dann wird Google denken, dass sie für ihre Bedürfnisse nicht relevant ist. Wenn genug Leute dies tun, könnte es für Sie schwieriger sein, Ihre Website in den Suchergebnissen höher zu platzieren.

  1. Links

Google verwendet eingehende Links als eine Möglichkeit, um festzustellen, wie maßgebend und relevant Ihr Content ist.

Gleichzeitig möchten Sie zeigen, dass Sie qualitativ hochwertige Inhalte für Ihre Besucher erstellen. Dazu gehört die Verwendung von ausgehenden Links durch Verlinkung zu relevanten, maßgeblichen Websites in Ihrer Nische. Bedeutet das also, dass Sie Tonnen von ausgehenden Links herausgeben sollten, um Ihre Autorität zu stärken? Auf keinen Fall. Es bedeutet lediglich, dass Sie bei Ihren Recherchen nur aus zuverlässigen Quellen mit hoher Domain-Autorität schöpfen sollten.

Schließlich kann die Verlinkung mit Ihrem eigenen Content dazu beitragen, Seiten sowohl für Google als auch für Ihre Besucher miteinander zu verknüpfen, wodurch jede Seite wertvoller wird. Wenn Sie eine maßgebliche Seite und einen Link zu einer anderen Seite auf Ihrer Website haben, hilft das Ihren Besuchern, die andere Seite zu finden, und gibt auch eine gewisse Autorität weiter.

Alle drei Arten von Links sind an beschreibenden Anker-Text gebunden. Wenn Sie einen Link zu einem Stück Text in Ihrem Inhalt hinzufügen, sollte dieser Text beschreiben, wohin der Link führt!

  1. Soziale Signale

Wenn Menschen Ihre Inhalte in sozialen Netzwerken teilen, ist das ein weiteres Zeichen dafür, dass sie wertvoll sind. Googles offizielle Aussage lautet jedoch, dass soziale Anteile kein direkter Ranking-Faktor sind. Links von Twitter oder Facebook werden nicht genauso gezählt wie Links von anderen maßgeblichen Websites.

Dennoch lässt sich nicht leugnen, dass die am höchsten eingestuften Seiten in den Google-Suchergebnissen in der Regel hohe Anteile haben. Allerdings ist dies wahrscheinlich auf ein paar verwandte Faktoren zurückzuführen:

  • Mehr soziale Anteile erzeugen mehr Verkehr auf der Seite selbst
  • Mehr Freigaben erhöhen auch die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Inhalte Backlinks aufbauen

Aus diesem Grund hilft es Ihnen mehr soziale Anteile zu erhalten, wenn sie auch nur indirekt helfen, Ihre Suchmaschinenplatzierungen zu verbessern.

Sie müssen nicht nur selbst in den sozialen Medien präsent sein, sondern Sie müssen es auch leicht machen, Ihre Inhalte zu teilen und diese sozialen Signale zu verstärken.

  1. Echte Business-Informationen

Dieser Tipp ist wichtig für Unternehmen, die auf bestimmte lokale Gebiete ausgerichtet sind. Das Vorhandensein oder Fehlen von Geschäftsinformationen ist einer der wichtigsten lokalen SEO-Ranking-Faktoren.

Daher ist es wichtig, sich um Bereiche wie die folgenden zu kümmern:

  • NAT (Name, Adresse, Telefonnummer)
  • Unternehmenseinträge in Google My Business und Facebook
  • Rezensionen auf diesen beiden Webseiten und relevanten Verzeichnissen wie Yelp und anderen
  • Die richtigen lokalen Suchbegriffe

Wichtige SEO-Maßnahmen

In diesem Abschnitt möchte ich Ihnen exemplarisch einige sehr wichtige Maßnahmen zur Verbesserung der SEO-Erfahrung Ihrer Webseite aufzeigen.

Seitenstruktur

Seiten, die ein möglichst gutes Ranking haben sollen, bestehen aus einer eindeutigen Headline und zusammenhängendem Text, mit Subheadlines und Absätzen. Solch strukturierte Artikel kann Google am besten verarbeiten und sie werden erfolgreicher in der Suche sein.

Wichtig hierbei ist, dass die Hierarchie der Webseiten stimmt. Eine H1-Überschrift darf es nur einmal geben und eine H3 kommt immer nach einer H2, etc. Über die Headlines wird angezeigt, welche Bereiche gleichwertig sind und wo es sich um Unterpunkte einer übergeordneten Headline handelt.

Weißraum im Layout

Auch wenn das Layout häufig sehr professionell und aufgeräumt aussieht, kann zu viel freier Raum zwischen den Inhalten und Elementen das Ranking bei Google beeinflussen. Google stuft dies als fragmentierte Inhalte ein und sieht den Inhalt somit nicht als zusammenhängenden Artikel. Seiten mit viel Weißraum können als Landingpages für Werbung oder Verlinkungen in Social Media-Posts verwendet werden- Für ein besseres Google-Ranking sollte ein gesonderter Artikel erstellt werden, der viel Text enthält, eine klare Struktur hat und wenig Weißraum aufweist.

Sitemaps

Sie sollten für Ihre Webseite sogenannte Sitemaps erstellen. Diese Sitemaps enthalten alle URLs, die in der Google-Suche zu finden sein sollen. Hier werden alle Seiten aufgeführt, die NICHT als „noindex“ getagged sind. Hierbei sollte verhindert werden, dass man den Google-Crawler durch Referenzen auf die Sitemap-URL im Kreis schickt.

PageSpeed

Für das Google-Ranking ist die Schnelligkeit einer Webseite ein entscheidender Faktor. Je eher eine Webseite ihre wichtigen Elemente anzeigt, desto besser. In den Google-Developertools findet man hierzu Tool, mit dessen Hilfe man die Speed-Wahrnehmung von Google testen kann und ggfls. auftretende Schwachstellen beheben kann.

https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/

Eine gute Webseite befindet sich hier im gelben Bereich, optimal ist es, wenn sich die Seite im grünen Bereich befindet.

Mobile First

Die mobile Internetnutzung ist der neue Richtwert von Google beim Ranking. Daher crawlt Google zuerst die mobile Version einer Webseite und indiziert diese quasi vom Handy aus. Die Desktop-Variante hat eine eher untergeordnete Priorität und wird dementsprechend auch so im Ranking behandelt. Daher ist es wichtig, den zur Verfügung stehenden Platz auf einem mobilen Device sinnvoll auszunutzen und störende Elemente, die auf einer Desktop-Version kaum auffallen, entweder zu entfernen oder zu optimieren. Hierzu zählen diverse Overlays wie Chat-Anwendungen, Werbebanner oder Werbeslots. So gibt es Webseiten, auf denen innerhalb des Artikels Werbung angezeigt wird, diese aber so überdimensioniert ist, dass man manchmal nicht mehr scrollen kann, weil man immer nur die Werbung mit den Fingern erwischt. Da hilft dann nur noch der Back-Button.

Zusammenfassung

Wir haben jetzt einiges über SEO erfahren, konnten aber leider nur die Oberfläche dieser Thematik ankratzen. Wir sind hier immer wieder auf Google eingegangen und daraus ergibt sich für uns folgende Frage:

Sollte Ihr Bestreben sein, Ihrem Publikum zu gefallen oder eher Google zu gefallen?

Darauf läuft die Essenz von SEO nämlich wirklich hinaus. Geht es darum, Content zu erstellen, der von Google leicht gelesen und gerankt werden kann, oder ist es das Ziel, Content zu erstellen, der Ihren Nutzern gefällt?

Leider ist die Antwort viel weniger kulminierend, als Ihnen wahrscheinlich lieb ist. Die Antwort liegt hier irgendwo in der Mitte: Es ist beides.

Die Frage, welcher dieser beiden Aspekte wichtiger ist, ist wie die Frage, welche Seite einer Schere am schärfsten ist. Beide Teile der SEO müssen perfekt an ihrem Platz sein, um gut platziert zu sein.

Sie sollten niemals die Erfahrung Ihrer Nutzer (User Experience und Customer Experience) opfern, um Google glücklich zu machen. Wenn Sie dies tun, werden Sie nur Ihr Publikum verärgern, was dann ironischerweise wiederum dazu führt, dass Sie bei Google bestraft werden!

Außerdem sollten Sie bedenken, dass ein Ranking bei Google zwar dazu beitragen kann, Ihr Unternehmen auf die nächste Stufe zu heben, Google aber niemals Ihr zahlender Kunde sein wird. Ihre Leser und Seitenbesucher hingegen schon.

Wenn Sie also den besten SEO-Rat aller Zeiten erhalten möchten, hier ist er:

Erstellen Sie fantastischen Content, den Ihre Nutzer lieben werden. Dann optimieren Sie diesen Content mit der gleichen Energie, damit Google versteht, warum Ihr Publikum ihn so sehr liebt. Aber beginnen Sie immer, egal was passiert, mit Ihren Nutzern im Hinterkopf.

Darauf läuft die milliardenschwere SEO-Branche schlicht und einfach hinaus.

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