SAP verbessert Aufdeckung der indirekten Nutzung – Wie gefährlich sind die neuen Hinweise?

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Es wird nicht still um die indirekte Nutzung von SAP. Kaum ist das neue Jahr angebrochen, gibt es auch schon Neuigkeiten in Sachen Digital Access. So sind wir bei der Optimierung unseres Tools samQ auf zwei neue SAP-Hinweise gestoßen, die Sie bestimmt auch interessieren…

Bei unserem Fund handelt es sich um folgende beiden Hinweise:
2657803 – Digital Access: central packages
2669358 – Preparation for Note 2657803 „Digital Access: central packages”
Diese können SAP-Kunden wie immer im SAP Marketplace herunterladen.

Bei der Entdeckung waren wir natürlich sehr gespannt, was genau damit ermittelt wird und ob dadurch eine bessere, transparente Aufdeckung von indirekt erzeugten Dokumenten möglich ist. Nachdem der letzte Hinweis (2644139) von SAP, der die indirekte Nutzung eigentlich analysieren sollte, aktuell nicht allzu erfolgreich dabei ist, waren die Erwartungen nicht sehr hoch. Aber siehe da, diesmal hat man sich doch etwas mehr Mühe gegeben, um wirkliche indirekte Nutzung zu ermitteln.

Was bringen die neuen Hinweise?

Das Auslesen von vorhandenen SAP-Tabellen hat damit ein Ende! Jetzt kommen eigens für die indirekte Nutzung entwickelte Strukturen in die SAP-Systeme. Mit denen kann dann relativ genau alles identifiziert werden, was innerhalb von SAP an Dokumenten erzeugt wurde. Somit ist der Rest indirekt erzeugt.

Beim bisherigen Hinweis 2644139 war es so, dass alle Dokumente gezählt und dabei nicht zwischen indirekter und SAP interner Erzeugung unterschieden wurde. Ein gewisser Anteil der Dokumente wurde dann einfach als indirekte Nutzung eingeschätzt.

Muss ich die Hinweise sofort verwenden?

Eine Pflicht des Einbaus besteht bisher nicht. Auch die Nutzung der USMM2, wo derzeit die Zählung aller Dokumente stattfindet, ist im Moment noch nicht vorgeschrieben.

Bedenken Sie: Wer den Hinweis in seine Systeme einbaut, bei dem kann die indirekte Nutzung auch von der SAP gezählt werden. Haben Sie dann keine objektiven Daten mit denen Sie das Gegenteil belegen können, müssen Sie die Ergebnisse von SAP akzeptieren und für die aufgedeckte indirekte Nutzung zahlen.

Es wäre also schlau, die indirekte Nutzung aufzudecken und sich einen Überblick zu verschaffen, ohne dabei auf die Hinweise von SAP zurückgreifen zu müssen. Hier bietet sich Software wie samQ an, die Ihre indirekte Nutzung automatisch aufdeckt. Mit den Ergebnissen haben Sie dann ein Gegengewicht zu den von SAP gefundenen Stellen und können hohen Nachzahlungen entgegenwirken.

Auch wenn der Einsatz der Hinweise aktuell noch nicht verpflichtend ist, besteht doch ein großes Risiko für die Zukunft. Unserer Einschätzung nach werden diese Hinweise schon sehr bald als Grundlage für die alljährliche Vermessung gefördert werden. Schon jetzt werden jedes Jahr immer wieder neue Hinweise für die normale Vermessung von der SAP eingefordert.

Was sagt die Definition der indirekten Nutzung?

Warten Sie nicht darauf, dass der Einsatz der Hinweise zur Pflicht wird und Sie dann von der indirekten Nutzung überrascht werden. Es ist auf jeden Fall ratsam, dass Sie schon vorher eine bestehende Definition Ihrer indirekten Nutzung besitzen. Somit können Sie darauf bestehen, die alte Lösung weiter zu behalten und müssen nicht umsteigen. Bedenken Sie: ein Mix von alten Lösungen mit der Zählung von Digital Access ist von der SAP nicht vorgesehen.

Was ist jetzt zu tun?

Für Sie bedeutet das, so schnell wie möglich Ihre indirekte Nutzung zu bestimmen, eventuell eine spezielle Lösung mit der SAP zu verhandeln und somit die kostengünstigste Möglichkeit zu ermitteln. Eine SAP-Lizenzoptimierungssoftware wie samQ kann Sie dabei unterstützen. Im Moment sind wir dabei, die Nutzung der neuen Strukturen in samQ einzubauen. Alle weiteren möglichen Details einer indirekten Nutzung können Sie mit samQ schon jetzt bestimmten.

 

Wir werden die neuen Hinweise weiterhin durchleuchten und dann an dieser Stelle dazu berichten.

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