Updates von der SAPPHIRE NOW: SAP stellt “Digital Access Adoption Program” (DAAP) vor

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Auf der SAPPHIRE 2019 stellte SAP das auf ein Jahr begrenzte „Digital Access Adoption Program“ vor, das finanzielle Anreize für Unternehmen bietet, die sich für das „Digital Access“-Modell entscheiden.

Zu dieser brandaktuellen Thematik bieten wir auch ein White Paper an, das Sie hier herunterladen können. Im White Paper erhalten Sie einen ausführlichen Überblick, welche Optionen Ihnen jetzt offenstehen und wie man sich als SAP-Kunde am besten entscheidet.

Was steckt hinter DAAP?

Das neue Digital Access Adoption Program (DAAP) ist ein Jahr lang gültig und garantiert, dass Kunden keine rückwirkenden Wartungskosten zahlen müssen. Das Programm besteht aus zwei Stufen:

  1. Messung des aktuellen Dokumentenverbrauchs
  2. Auswahl einer der beiden finanziellen Anreize:

Option A: Lizenzierung von 115% der geschätzten Dokumente, dabei entstehen nur Lizenzkosten für das geschätzte Wachstum (die +15%)

Option B: Bei einer Lizenzierung von 100% Ihres aktuellen Dokumentenverbrauchs bietet SAP 90% Rabatt auf die Listenpreise dafür

Als SAP-Kunde müssen Sie berechnen, welches Szenario am besten zu ihren Bedürfnissen passt.

Wo ist der Haken?

Auch wenn diese Rabatte sehr verlockend klingen, sollten Sie für das volle Ausmaß im Auge behalten, wie die Ergebnisse der Dokumentenzählung zustande kommen. Zur Ermittlung der indirekten Nutzung gibt es zwei Möglichkeiten. Kunden können entweder:

(A) mit der Global License Audit and Compliance Group (GLAC) von SAP zusammenarbeiten – allerdings handelt es sich hier nach wie vor um eine reine Schätzung durch SAP!

(B) oder das „SAP Passport Tool“ installieren, das (angeblich) das genaue Aufdecken von Dokumenten ermöglicht, die über Drittanwendungen erstellt wurden.

Aber auch hier gibt es einige Punkte, die Sie bedenken sollten: 1. Die Veröffentlichung des Tools hat sich bereits verzögert. 2. Das Tool wird zunächst nur für die aktuellsten Versionen von ECC verfügbar sein. 3. Die Zählung der Dokumente beginnt erst ab dem Zeitpunkt der Installation – dadurch erhalten Sie keine sofortige und genaue jährliche Schätzung.

Bitte beachten Sie, dass diese Rabatte nur für den Erstkauf von Dokumenten gelten (unbefristete Lizenz), und nicht für deren jährliche Wartung, die auf den Listenpreisen von SAP basiert.

SAP bestätigte auch, dass die gesamte EDI-Kommunikation als indirekte Nutzung gilt. Haben Sie bereits untersucht, welche finanziellen Auswirkungen das neue Digital Access-Modell auf Ihr Unternehmen haben könnte ohne EDI zu berücksichtigen? Dann besteht für Sie die Gefahr für eine höhere Anzahl an Dokumenten.

Ebenfalls diskutiert wurde das Thema Robotic Process Automation (RPA), da die nicht-menschliche Nutzung unter die Definition von Digital Access fällt. Dadurch wurde bestätigt, dass alle nicht in SAP angelegten RPA-Lösungen, die in ECC oder S/4HANA integriert sind, zu zusätzlichen Lizenzkäufen für SAP-Kunden führen werden.

Wie handelt man jetzt am besten?

Wir glauben, dass DAAP eine Gelegenheit für Kunden ist, ihre indirekte Nutzung ein für alle Mal zu lizenzieren – die Schwierigkeit besteht nur darin, sicherzustellen, dass Sie tatsächlich den maximalen Nutzen für sich aus dem Programm ziehen.

Was passiert, wenn das Programm im Mai 2020 ausläuft? Das ist schwer zu sagen…aber angesichts des strategischen Einsatzes von SAP-Audits erwarten wir auch in Zukunft Strafen für Kunden, die sich – trotz der großen Bemühungen von SAP – weigern, auf das Digital Access-Modell umzustellen.

Die Antwort? Das „VOQUZ Assisted Digital Access Adoption Projekt“ (VQ-ADAAP)

Die Herausforderung bei DAAP und der SAP-Lizenzierung im Allgemeinen besteht darin, die richtigen Interessengruppen so zusammenzubringen, dass sie das beste finanzielle Ergebnis erzielen. Deshalb haben wir ein maßgeschneidertes Programm entwickelt, das SAP-Kunden bei ihrem Umgang mit der indirekten Nutzung unterstützt.

Das „VOQUZ Assisted Digital Access Adoption Project“ (VQ-ADAAP) kombiniert die Ergebnisse der objektiven SAP-Lizenzvermessungs- und Optimierungssoftware (samQ) mit der Expertise unserer hauseigenen Lizenzberatung. Dadurch erhalten Sie eine auf Sie abgestimmte Lösung, die die kostengünstigste Möglichkeit gewährleistet, gleichzeitig vertragliche Schutzmaßnahmen umsetzt und Auditrisiken eliminiert. Möchten Sie, dass jemand Ihre Verhandlungen mit SAP vorantreibt? Auch hier können wir Sie als unabhängige Berater unterstützen.

Die amerikanische SAP-User-Group ASUG empfiehlt in ihrem neuesten Blogbeitrag, dass Sie „…Ihre Lizenz-Compliance innerhalb der nächsten sechs Monate ermitteln sollten – [….] Wenn Sie feststellen, dass Sie unterlizenziert sind, haben die beiden Optionen, dies mit SAP zu lösen, eine Frist von einem Jahr (mit Ablauf im Mai 2020). Da es einige Zeit dauern wird, Ihr aktuelles Risiko bezüglich der indirekten Nutzung aufzudecken und Ihre aktuellen Lizenzansprüche und Verhandlungen zur Aktualisierung Ihrer Lizenz zu verstehen, haben Sie nur sehr wenig Zeit zur Verfügung. Fangen Sie sofort mit der Vorbereitung an – nur so können Sie und Ihr Unternehmen die beste Entscheidung treffen.“

Wir stimmen der ASUG zu und haben genau dies bereits für Hunderte von Kunden seit dem Diageo-Urteil getan – von der kleinen Firma bis hin zu internationalen Großkonzernen, die mehr als 50.000 Nutzer und Gesamtauftragswerte von mehr als 500 Millionen Dollar haben.
Wir unterstützen Sie bei diesem Prozess – machen Sie jetzt den ersten Schritt und vereinbaren Sie eine Beratung mit unserem SAP License Advisory Team!

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